rinde 4

DIE HAUT DES BAUMES, DIE WEITE UND DER ATEM

Fotodokumentation des Frühlings 2020
Von Ludo Vici
Erste Öffnung mit Klang und Licht im Park:
Donnerstag, 10. September, ab 19 Uhr
Ausstellung: 11. September bis 4. Oktober 2020
Musikraum

Für den Filmemacher, Regisseur und Schauspieler Ludo Vici hieß es diesen Frühling Stillstand.
Also machte er sich auf eine fotografische Reise.
Im Mittelpunkt seiner Ausstellung stehen die Bäume – im Gegensatz dazu die Stadt in Atemnot.
Seine Fotografien fangen ganz oben mit dem Himmel an und gehen über die Bäume bis in die Tiefen der U-Bahn.


weitere Informationen hier:
Mohr-Villa, Freimann

viva monaco

KREATIVE KÖPFE IN SCHWIERIGEN ZEITEN

Menschen, die schon immer kreativ waren und mutig genug, ihrer Leidenschaft unabdingbar zu folgen, werden auch die harte und einschränkende Corona-Zeit überstehen. Sie alle finden Lösungen im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten und zeigen wieder mal was in ihnen steckt. Sie entwickeln neue und produktive Ideen, erfinden sich neu und gestalten somit nicht nur Ihre, sondern auch unsere Zukunft neu.

Berufung:
Filmemacher, Regisseur und Schauspieler
Als Filmemacher, Schauspieler und Regisseur ist Ludo Vici gewohnt, in Bewegung zu sein. Bewegung und Veränderung sind zentrale Aspekte seiner Arbeit. Doch plötzlich stand alles still. Anstehende Projekte, Pläne, Perspektiven gelöscht. Unter dem Motto: „Inmitten der Schwierigkeit liegt die Lösung“ tauschte er die bewegten Bilder gegen still stehende Bilder, nahm spontan seinen Fotoapparat und ging hinaus in die Natur. Stillstand ist immer auch die Chance zur Betrachtung. So stellte sich die Fotografie als weitere Bereicherung heraus und ist für ihn zu einer echten Wiederentdeckung geworden. Das Ergebnis ist eine Fotodokumentation der anderen Art mit dem Namen : „DIE HAUT DES BAUMES, DIE WEITE UND DER ATEM“. Das Publikum kann die Bilder nicht nur an Wänden betrachten, sondern sie am 10. September zur Vernissage (ab 19 Uhr) in einer inszenierten Atmosphäre im Park der Mohr Villa erleben. Die Konzept-Ausstellung wird von Boris Ruge musikalisch begleitet. Die Kombination der drei Motive ist eine Art Echo auf die ersten drei Monate der Corona-Krise 2020

ludo10

Frühling 2020

Die Bilder standen still

Auf das, was da kam war ich nicht vorbereitet. Niemand war es.
Als Filmemacher, Schauspieler und Regisseur bin ich es gewohnt in Bewegung zu sein. Bewegung und Veränderung sind zentrale Aspekte meiner Arbeit. Alle Gestaltungsansätze sind gebunden an den Fluss der Zeit.
Und plötzlich stand alles still
Projekte, Pläne, Perspektiven gelöscht.
Sitzend an meinem Schreibtisch durchwühlte ich die Nachrichten und versuchte zu verstehen, zu begreifen; aber das machte mich stetig nervöser und ungeduldiger und wenn ich ehrlich bin ebenso ängstlicher und depressiver.
Ich musste da raus. Ich stoppte den täglichen Nachrichtenfluss. Die Bilder standen still. Inmitten der Schwierigkeit liegt die Lösung. Ich tauschte die bewegten Bilder gegen still stehende Bilder und nahm meinen Fotoapparat und ging hinaus in die Natur. Stillstand ist immer auch die Chance zur Betrachtung.
Rückblickend möchte ich sagen, dass diese Zeit, trotz aller Probleme und Schwierigkeiten, für mich persönlich auch eine Bereicherung brachte. Die Rückkehr zu Fotografie, die mir zunächst nur als Brücke dienen sollte, ist für mich zu einer echten Wiederentdeckung geworden.

Für alle, die sich für meine bewegten Bilder, meine Filme interessieren, Ihr findet sie auf der Website unserer Filmproduktion:
WEIRD TINY FILMS
www.makingmovies.wtf

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